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Die “Osymetric-Philosophie”, das biomechanische Konzept:
Laut Untersuchungen ist das Bein im oberen Totpunkt (senkrechte Kurbelstellung) zweimal schwächer, als in der horizontalen Kurbelstellung, was eine Verlangsamung der Winkelgeschwindigkeit hin zum oberen Totpunkt impliziert.
Zielsetzung der Geometrie des Osymetric-Kettenblatts ist es, die Arbeit dort zu vereinfachen, wo das Bein schwach ist (oberer- und unter Totpunkt) und die Arbeit dort zu erhöhen, wo die meiste Kraft des Beins umgesetzt werden kann (horizontale Kurbelstellung), vereinfacht ausgedrückt, den Bewegungsablauf zu optimieren.
Das Osymetric-Kettenblatt ist demnach konzipiert worden, die Kraftunterschiede während einer kompletten Kurbelumdrehung auszugleichen, bzw. sich den physiologischen Gegebenheiten des Fahrers anzupassen. Das Osymetric-Kettenblatt optimiert den Energieeinsatz, bei Minderung des Widerstandes im oberen Totpunkt.
Bei genauer Betrachtung, kann man feststellen, dass dieses Kettenblatt weder oval noch elliptisch, jedoch so vollkommen geformt ist, dass die maximale Kraft der Beinmuskulatur eines Radfahrers optimal eingesetzt werden kann.
Die Geometrie, die hier angewandt wird, bezieht sich auf zwei aufeinanderfolgende, symmetrische Kurven, die sich um einen zentralen Rotationspunkt drehen. Befindet sich das Pedal in vertikaler Stellung (12 Uhr-Stellung), ist die vom Fahrer einsetzbare Kraft minimal, ebenso verringert sich der Radius des Kettenblatts, also auch der Hebel, bzw. das Drehmoment, welches aufgebracht werden muss, um den Totpunkt zu überwinden.
Kommt das Pedal in die horizontale Stellung, steht dem Fahrer mehr Kraft zur Verfügung, wodurch er den nun größer werdenden Radius (größeres Drehmoment) des Kettenblatts ausnutzen und in mehr Vortrieb umwandeln kann.
Anders als Biopace verändert Osymetric ständig den Radius und nutzt in jeder Phase einer Kurbelumdrehung den Krafteinsatz eines Fahrers vollständig aus, wodurch eine höhere Effizienz erreicht wird.
Messungen haben ergeben, dass dadurch die Leistungsfähigkeit 5-15% verbessert werden kann, was gleichzeitig eine Zunahme der Geschwindigkeit von 3% zur Folge hat.
Dies ist das erste Mal, dass die Kraftunterschiede des Fahrers berücksichtigt und mit einem Kettenblatt umgesetzt werden können.
Resultate:
- den toten Punkt minimieren
- es erlaubt ein größeres Übersetzungsverhältnis
- höhere Effizienz, d.h. verringerte Herzfrequenz bei gleichem Krafteinsatz
- chronischen Kniedruck vermindern
- die Muskeln arbeiten leichter, ebenso das Herz- Kreislaufsystem
Zusammenfassung:
- weniger Druck, weniger Säureproduktion, verbessertes Ergebnis (höhere Effizienz!)
- erhöhter Fettstoffwechsel
- mehr Ausdauer
- höhere anearobe Schwelle
- höhere aerobe Energie
Vorteile:
Rennrad:
- höhere Geschwindigkeit bergauf (ca. 1.5 km/h)
- höhere Geschwindigkeit auf ebener Strecke (ca. 0.8 km/h)
Triathlon:
- leichter Übergang vom Radfahren zum Laufen
- weniger Verspannung in der Beinmuskulatur
- verbesserte Laufzeit
Fitness:
- erhöhte Fettverbrennung
- verminderte Belastung der Gelenke
- verminderte Laktatproduktion
- weniger freie Radikale
Rehabilitation:
- sehr empfehlenswert bei Knieproblemen